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www.RIF-eV.de | Fazit/Statement | 06.12.2019

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Fazit/Statement

In der letzten Projektphase wurde eine qualitative und quantitative Validierung auf Basis eines standardisierten Validierungsprotokolls vorgenommen, um die Zielerreichung zu überprüfen, Korrekturen vorzunehmen und ggfs. weitere Verbesserungsinitiativen zu starten.

Gemäß des Mottos IFTTT (If This Than That) kann das erwartete Potenzial durch den Einsatz von CPPS-Lösungen in einem relativ genauen Rahmen bestimmt werden:

Wenn technische Lösungen für den Arbeitsplatz des Staplerfahrers und Packers eingeführt werden, dann werden Prozesse hinsichtlich der Kennzahlen bzw. KPI positiv beeinflusst oder u. U. sogar gänzlich obsolet. Für den Stillage-Bereich konnte nachgewiesen werden, dass die Zeit für Korrekturen und Nacharbeit um 76 % reduziert werden konnte. Weiterhin wurde die Auftragszeit um 14,5 % reduziert. Wird dieser Gedanke auf die vorhandene Prozesslandschaft der MSP GmbH angewandt, so ist die Verbesserung der Lieferzeit und das Einsparpotenzial durch die Verringerung der Rüst- und Handlingszeiten eindeutig dadurch bestimmt, dass die verkürzten Prozesseinzelzeiten lediglich in der bisherigen Gesamtdurchlaufzeit berücksichtigt werden müssen. Dieses Ergebnis ist - in einem gewissen Rahmen - eindeutig bestimmbar.

Die Verringerung der Fehlerrate und somit das Ansteigen der Qualität ist durch die Visualisierung und automatisierte Vorgaben bei verschiedenen Tätigkeiten wie z. B. der Ein- und Auslagerung ebenfalls zu erwarten, jedoch nicht so eindeutig bestimmbar, wie im Fall der Zeiten. Das Anstreben einer Null-Fehler-Reklamationsquote ist vorerst eine Vision. Wie hoch die tatsächliche Fehlerreduktion sein wird, kann erst nach einer erneuten Auswertung beantwortet werden, die jedoch erst in Zukunft erfolgen wird und ggfs. eine neue Iterationsschleife der STEPS-Systematik anstößt.

 

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